Czech - Kdousov - Sonus Paradisi

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Laut dem Etikett, das in der Palettenkiste der Stuhlorgel von Kdousov gefunden wurde, wurde die Orgel 1757 von Ignaz Florian Casparides (gestorben um 1773) gebaut. Da jedoch die Kirche selbst erst später erbaut wurde (fertiggestellt 1775) und auch die Verzierung des Orgelgehäuses dem Werk seines Schülers, dem Orgelbauer Joseph Silberbauer, ähnelt, kann man davon ausgehen, dass die Orgel um 1787 von Joseph Silberbauer gebaut wurde, höchstwahrscheinlich unter Verwendung etwas älterer Instrumententeile von Casparides.

Auch die Verzierung der Pfeifen ähnelt der von Casparides verwendeten. Die Orgel wurde um 1900 etwas romantisiert, als die Register oder die Mixtur verändert und eine romantische Gamba hinzugefügt wurden. 1996 wurde die Orgel von Dusan Doubek in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

Das zweimanualige Instrument ist in drei Gehäuse unterteilt, wobei sich das Rückpositiv in der Balustrade befindet, während das Hauptwerk und das Pedal sich die beiden größeren Gehäuse teilen. Es wird die für den tschechischen Barock typische geteilte Windlade verwendet, die einen spektakulären „Stereoeffekt” erzeugt: Alle C-Pfeifen sprechen von der linken Seite, alle D-Pfeifen (C# in den oberen Oktaven) von der anderen Seite.

Der helle Klang und der starke individuelle Charakter der Register sind die herausragenden Merkmale dieses historischen Instruments.

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Marke: Sonus Paradisi

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Caractéristiques

Jede Pfeife des Instruments wurde einzeln gesampelt, einschließlich des ursprünglichen Nachhalls des Raums (der „Wet Approach“). Die Nachhallzeit beträgt etwa 2 Sekunden. Enthält drei Release-Stufen. Das Sample-Set ist mit einer Bit-Tiefe von 24 Bit und einer Auflösung von 48 kHz verfügbar.

RAM-Verbrauch: vollständige Orgel bei 20 Bit (empfohlen) ... 2,40 GB

Original-Manualumfang: 4 Oktaven, 45 Tasten (kurze Oktave im Bass), 49 Tasten Hauptwerk-Erweiterung

Original-Pedalumfang: 18 Tasten (kurze Oktave im Bass), 22 Tasten Hauptwerk-Erweiterung

Um den Originalumfang zu emulieren, verwenden Sie bitte die Option „Kurze Oktave” in den Orgel-Einstellungen / Orgel-Voreinstellungen / Registerkarte „Hauptwerk”.


Manual I. Manual II. Pedal
Principal 4' Copula maior 8' Subbass 16'
Octav 2' Copula minor 4' Octav bass8'
Quint 3' Principal 2' Superoctav bass 4'
Superoctav 1' Octav 1'  
Mixtur    
Fletten 8' (Coupler II - I) Please use Hauptwerk general couplers to emulate this and any other coupler.  
Fletten 4' (Spitzfletten)    
Quintadena 8'    
Fugara 4'