Düren - Piotr Grabowski

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Düren ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt wurde nach den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Die Annakirche wurde zwischen 1954 und 1956 erbaut, da die vorherige gotische Kirche vollständig zerstört worden war. Der einzige erhaltene Teil der alten Kirche ist das historische Portal, das in den Neubau integriert wurde. Die moderne Kirche beherbergte eine dreimanualige Orgel, die jedoch als minderwertig galt und keinen großen künstlerischen Wert hatte.

Dank der Bemühungen vieler Menschen wurde beschlossen, ein neues Instrument zu bauen. Mit der Arbeit wurde der hochgeschätzte Orgelbauer Metzler aus der Schweiz betraut. Die 2010 eingeweihte Orgel ist als dreimanualige Orgel mit 48 Registern konzipiert und in vier Werke unterteilt. Der Hauptteil des Orgelgehäuses (über dem Spieler) beherbergt das Hauptwerk (2. Manual) und das Pedal. Hinter dem Spieler befindet sich das Rückpositiv (1. Manual). Das geschlossene Schwellwerk (3. Manual) schließlich befindet sich im hinteren Teil der Orgelempore. Die Orgel wurde nach barocken Konzepten entworfen, weist jedoch in ihrer Komposition viele französische Einflüsse auf. Man kann sagen, dass sie zwei recht unterschiedliche Konzepte miteinander verbindet. Am deutlichsten wird dies im Schwellwerk mit seinem vollen Zungenchor (Basson 16′, Trompette harmonique 8′, Clarion 4′), den harmonischen Flöten (Traversflöte 4′, Octavin 2′) und einem Celeste-Register (Voix céleste 8′). Im Pedal finden wir keine Posaune, sondern stattdessen eine Bombarde 16′. Die Hauptwerk-Division zeigt mit ihrer Flûte harmonique 8′ und dem gebankten Cornet V (beginnend bei c1 (C4)) weitere französische Einflüsse. Diese interessante Mischung ergibt eine einzigartige Komposition, bei der jede Abteilung ihren eigenen Charakter hat und jede von ihnen viel zum vollen Orgelklang beiträgt. Sie unterscheiden sich nicht nur durch ihre unterschiedlichen akustischen Positionen deutlich voneinander, sondern auch durch ihre Intonation und Konzeption. Eine sehr nützliche Ergänzung der Registerliste ist das Register Chamade 8′ (horizontale Trompete), das von der Hauptwerk-Abteilung gespielt werden kann. Wenn man die echte Orgel spielt, erlebt der Organist beim Einschalten dieses Registers eine fast ohrenbetäubende Erfahrung! Es ist ein markantes Register mit scharfem Anschlag und lautem Klang, das sich hervorragend als Soloregister eignet. Es ergänzt auch den vollen Orgelklang und krönt die gesamte Orgel mit einer gewissen Schärfe.

Insgesamt vereint die Orgel zwei recht unterschiedliche Konzepte, die auf dem Papier vielleicht nicht so gut zusammenpassen, aber sobald man den Klang der Orgel hört, verschwinden alle Bedenken. Eine fantastische Intonation und eine durchdachte Auswahl der Register machen dieses Instrument zu einem sehr vielseitigen und charakteristischen Instrument, das Barockmusik authentisch spielen kann und gleichzeitig für ein breites Repertoire offen ist.

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Marke: Piotr Grabowksi

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Spezifikationen

General
Sample rate 48 kHz
Bit resolution 24 bit
Channel count 6 (3 × Stereo)
Tremulant model sampled
Compatible software Hauptwerk v. 4.2 or higher
Memory requirements
24 bit, 6 channels 54 GB
24 bit, 6 channels without sampled tremulants 38 GB
16 bit, 6 channels 27 GB
16 bit, 6 channels without sampled tremulants 19 GB
24 bit, 2 channels 27 GB
24 bit, 2 channels without sampled tremulants 14 GB
16 bit, 2 channels 18 GB
16 bit, 2 channels without sampled tremulants 7.0 GB


Rückpositiv

Principal 8'
Rohrflöte 8'
Octave 4'
Holzflöte 4'
Nasard 2 2/3'
Doublette 2'
Terz 1 3/5'
Larigot 1 1/3'
Scharf IV 1'
Krummhorn 8'
Vox humana 8'

Tremulant

SW - RP
Hauptwerk

Principal 16'
Octave 8'
Viola d’Amore 8'
Flûte harmonique 8'
Bourdon 8'
Octave 4'
Spitzflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Superoctave 2'
Mixtur V 2'
Cornet V 8'
Fagott 16'
Trompete 8'
Chamade 8'

RP - HW
SW - HW
Schwellwerk 

 
Bourdon 16'
Gambe 8'
Voix céleste 8'
Doppelflöte 8'
Principal 4'
Traversflöte 4'
Octavin 2'
Sesquialter II 2 2/3'
Mixtur IV 2'
Basson 16'
Trompette harmonique 8'
Oboe 8'
Clarion 4'

Tremulant
Pedal

Untersatz 32'
Holzprincipal 16'
Principalbass 16' 1
Subbass 16' 4
Octavbass 8'
Viola 8' 2
Choralbass 4'
Bombarde 16'
Fagott 16' 3
Trompete 8'

RP - Ped
HW - Ped
SW - Ped